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| Absturzdatum: | 24.02.1944 | ||
| Absturzzeit: | 12:30 Uhr | ||
| Absturzursache: | Luftkampf | ||
| Flugzeugtyp: | Bf 109 G-6 | ||
| Kennzeichen: | RW |
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| Werknummer: | 162.047 | ||
| Besatzung: | 1 | ||
| Einheit: | 8./JG 2 | ||
| Herkunftsland: | Deutschland |
Die Messerschmitt Bf 109 wurde von Leutnant Wolfgang Harnisch geflogen. Bei einem Luftkampf mit amerikanischen Begleitjägern über dem Gebiet des Ortsteiles Oetinghausen der Gemeinde Hiddenhausen wurde seine Maschine schwer getroffen und er musste aussteigen. Bei dem Fallschirmabsprung, er landete im Ortsteil Dreyen der Stadt Enger, zog er sich eine Rippenquetschung zu und wurde ins Reserve-Lazarett der Stadt Herford eingeliefert. Seine Maschine schlug in der Nähe eines Wohnhauses im Ortsteil Belke-Steinbeck der Stadt Enger auf, ohne an dem Gebäude Schaden anzurichten.
Nach seiner Genesung kehrte er zu seiner Einheit zurück, die zum damaligen Zeitpunkt auf dem Fliegerhorst in Gütersloh stationiert war.
Vier Monate später, am 20.06.1944, wurde Leutnant Harnisch nahe der französischen Stadt Le Mans bei einem Luftkampf mit zwei amerikanischen P-47 Thunderbolt Jagdflugzeugen tödlich verletzt. An diesem Tag flog er ebenfalls eine Bf 109 G-6 mit der Werknummer 165.195.
Wolfgang Harnisch, geb. am 09.07.1920, ruht auf dem deutschen Soldatenfriedhof "Champigny-St.Andre" in Frankreich, zusammen mit fast 20.000 deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges.